Herausfordernde 50 km an zwei Tagen über die Schwäbische Alb. Tolle Ausblicke, herrliche Natur, steile Anstiege und genauso steile Abstiege. Ein schöner gemeinsamer Abend in geselliger Runde. Eine Mittagspause mit freundlicher Bewirtung in der Hütte der Albvereinsgruppe Oberkochen. Das sind die Eckpunkte der zweitägigen Tour, zu der sich acht Wanderer/innen aufgemacht hatten.
Kaum aus dem Zug ausgestiegen, ging es gleich steil hinauf auf die Schwäbische Alb. Ein Aufstieg der sich lohnen sollte. Denn wir erreichten zwei tolle Aussichtspunkte und genossen die wunderbaren Blicke ins Filstal bis nach Stuttgart und auf die sogenannten Kaiserberge. Ein erstes Gipfelerlebnis, das natürlich gleich entsprechend begossen wurde. Wir wanderten weiter am Albtrauf entlang bis nach Weißenstein im Lautertal mit seinem beeindruckenden Schloss. Der Weg führte uns hinunter ins Tal und nach der Mittagspause gleich wieder hinauf auf die Höhen der Schwäbischen Alb. Die ersten 15 km waren geschafft.
Den zweiten Teil des Tages wanderten wir viel durch Wald, was sehr angenehm war. Wir verließen die Alb und nahmen den Weg hinunter ins Beurener Tal und nach Heubach. Unser Tagesziel erreichten wir nach 30 km.
Der Sonntag begann wieder mit einem steilen Aufstieg gleich nach dem Start. Über die Burgruine Rosenstein kamen wir wieder auf die Albhochfläche, durchquerten Lauterburg und wanderten vorbei an Skiliften und über Sommerwiesen bis zum Volkmarsberg. Dort kehrten wir in der bewirtschafteten Albvereinshütte ein, bevor wir dann unser Tagesziel Oberkochen anstrebten. Alle Mitwandernden kamen glücklich und zufrieden in Oberkochen an mit dem Fazit: Es hat absolut Spaß gemacht, in der Gruppe durch wunderschöne Natur zu wandern. Und mit dem Versprechen: 2027 wandern wir wieder zwei Tage miteinander über die Schwäbische Alb.

